Vor 50 Jahren

27.03.1950 
Spielende Kinder verursachen Großbrand

Am 27. März 1950 gegen 1800 Uhr brach im Anwesen des Landwirtes Johann Riener (vulgo Schlüßlmayr), in Steyr, Aschacherstraße Nr.13, ein Brand aus, dem die ganzen Wirtschaftsobjekte zum Opfer fielen. Dabei wurden auch die gesamten Futtervorräte und ein Teil der landwirtschaftlichen Maschinen ein Raub der Flammen. Personen waren nicht gefährdet. Der Sachschaden ist bedeutend. 
Durch das rasche Eintreffen der Feuerwehren Steyr, Christkindl, Garsten, Sand und Saaß konnte das Übergreifen des Feuers auf die Wohngebäude verhindert und der Brand gegen 1900 Uhr lokalisiert werden.   Von der Kriminalpolizei konnte kurz darauf die Brandursache restlos geklärt werden. Als Täter wurden drei Schuljungen ausgeforscht, die in der mit Heu und Stroh gefüllten Scheune mit Streichhölzern spielten. – Wie wir zu diesem Polizeibericht ergänzend erfahren, wurde die Stadtfeuerwehr erst verhältnismäßig spät alarmiert, sodass bei ihrem Eintreffen das Wirtschaftsgebäude nicht mehr zu retten war. Der Schaden beträgt 300.000,- bis 400.000,- S, die Versicherung 84.000,- S, Menschenleben kamen nicht zu Schaden. Das Vieh konnte gerettet werden. 

12.04.1950 Sonn- u. Feiertagsbereitschaftsdienst

HBM. Hasenleithner erinnert daran, dass es höchste Zeit wäre, über den Sonn- u. Feiertagsbereitschaftsdienst zu sprechen. Wechselrede : OKDT. Keller schlägt vor, von der Gemeinde zu diesem Zweck einen jährlichen Betrag per S 1000,00 zu verlangen. der Bereitschaftsdienst wäre auf die Art geplant , dass an Sonn- u. Feiertagen von 13:00 – 19:00 Uhr 4 Mann und zwar  - 1 Fahrer und 3 Mann , turnusweise von allen Zügen, in den Zeugstätten I oder II Dienst zu machen haben , so dass an diesen Tagen stets 1 Tankwagen und 4 Mann Bereitschaft halten. Als Entschädigung sollen erhalten: der Fahrer S 13,00 die übrigen Männer je S 9,00 pro Diensttour. (wurde auf Antrag des Kdt LZ 1 am 18.05.1994  eingestellt).

17.05.1950 
Einstellung der Alarmierung durch die Polizei

Eines der wichtigsten Schriftstücke war die vom Bundespolizei - Kommissariat eingegangene Kündigung der Alarmierung. BFKDT. Keller berichtet über die bereits erfolgten Vorsprachen beim Bürgermeister, welcher diese Kündigung vorerst ablehnte.

15.06.1950 Brand – Explosion in Gleink

Sieben Tote bei Explosion – Seitdem am Donnerstag um etwa 16:20 Uhr die Sirenen der Feuerwehr und die Alarmsignale der Polizei die Bevölkerung aus dem Alltag aufschreckten und kurz darauf die ersten Nachrichten von dem entsetzlichen Unglück im Meierhof zu Gleink bekannt wurden , liegt traurige Niedergeschlagenheit auf dem lieblichen Vorort der alten Eisenstadt und in Steyr selbst und spricht man allenthalben von dem tragischen Unglück , das innerhalb weniger Minuten sechs jungen Frauen und Mädchen das Leben nahm und kurze Zeit darauf noch ein siebentes Todesopfer forderte . Um etwa 1615 Uhr am Donnerstag, 15 Juni, kam es in einem Arbeits-raum der Firma Prohaska und Rudolf der Gablonzer Schmuckindustrie im Meierhof in Gleink zu einer schweren Explosion. 

08.12.1950 Panzer zerstört Wohnhaus 
14.30 – 17:30 Uhr Hauseinsturz Gleinkergasse 17 durch Amerikanischen Panzer – und von 17:40- 18:30 Uhr Beleuchtung der Unfallstelle.

Immer wieder ereignen sich auf dem ob seiner Steilheit berüchtigter Schnallenberg Unfälle vor allem, wenn nach geringfügigen Schneefällen die Fahrbahn sehr glatt ist. Auch am 08. Dezember war der Berg am frühen Nachmittag infolge Eisglätte sehr rutschig. Um etwa 14:00 Uhr schleppte ein amerikanischer Panzer einen anderen leichtbeschädigten Tank, der ohne Raupen nur auf den Gleitrollen lief, über den Berg hinunter ab. Plötzlich geriet der rückwärtige Panzer ins Gleiten und stieß so heftig gegen eine Ecke des Hauses Gleinkergasse 33, dass die eine Wand des Hauses sofort zusammenstürzte. Ein Mann, der sich in diesem Teil des Hauses befand, kam mit dem bloßen Schrecken davon. Auch mehrere Kinder, die unterhalb spielten, erlitten keine Verletzungen.  
 
26.04.1960 
Kurzwernhard legt seine Stelle als Kommandant der Wasserwehr aus Arbeitsüberlastung zurück

BFKDT. Sommerhuber nimmt den Entschluss des Kam. Kurzwernhard mit Bedauern zur Kenntnis und spricht ihm für seine geleistete Arbeit den Dank des KDO’s aus. Mit der vorläufigen Führung der WW. wird Kam Ernst Weise betraut. 

01.09.1960 KHD – Einsatz im Mühlviertel

Über Anforderung des LFKDO- OÖ. waren vom 31.August bis 01.September spät abends 8 Mann der Steyrer Feuerwehr zum Wiederaufbau (Unterdachbringung der Wohntrakte) der durch Blitzschlag eingeäscherten Bauernanwesen Franz Haudum und Josef Barth in Reith bei Rohrbach eingesetzt.

13.09.1960 Steyr drohte ein Großbrand
Feuer in einer Lackiererei – Feuerwehr war beispielhaft im Einsatz.

Die Gefahr eines Großbrandes bestand am 13.September Nacht in Steyr, als gegen 2200 Uhr aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Werkstättenhalle der Firma Kuffner in den ehemaligen Reithofferwerken in Steyr ein Brand ausbrach, der in den Lagerbeständen und Einrichtungsgegenständen der Halle – es war eine Lackiererwerkstätte – rasch um sich griff. Das Feuer, das 17 gestrichene Holztüren, verschiedene andere Materalien und die Einrichtung vernichtet bzw. schwer beschädigte, wurde von der Freiw. Feuerwehr Steyr innerhalb weniger Minuten zum Erlöschen gebracht. Der verursachte Sachschaden wird auf über 100.000,- Schilling geschätzt. Wie die Polizei Steyr feststellt, ist es nur dem raschen und energischen Eingreifen der Feuerwehr , die unter dem Kommando des Feuerwehrabschnittskommandanten Hasenleithner und des Bezirksfeuerwehrkommandanten Sommerhuber stand, zu danken, dass der Brand nicht auf die Nachbarhallen, in denen andere Firmen untergebracht sind, und deren feuergefährliche Einrichtungen und  Lagerbestände übergriff. 
 
05.12.1960 Ballonfahrt mit dem Nikolaus

Seit 1960 veranstaltet der „Ballonclub Allgäu“ jährlich anfangs Dezember den heute schon traditionellen Gasluftballonstart (Ballonfahrt mit dem Nikolaus) auf der Dutzlerwiese beim Pfarrhof, dem schon unter „Ballonwiese“ bekannten Platz. Diese Veranstaltung  entwickelte sich mittlerweile zu einem richtigen Volks- bzw. Kinderfest. Den behördlich vorge¬schrie¬be¬nen Absperr- und Brandschutzdienst leistete anfangs Löschzug 4 gemeinsam mit dem Löschzug I, da der Löschzug 4 über kein eigenes Tanklöschfahrzeug verfügte. Seit 1981 werden den Besuchern dieser Veranstaltung auch Getränke und kleine Speisen vom Löschzug 4 angeboten.

01.12.1960 Offizielle Übergabe des neuen Katastrophenhilfsdienstgerätes

Am 01.Dezember 1960 wurde  in Anwesenheit des Herrn Bürgermeisters Fellinger  sowie seines Stv. Paulmayr, Stadtrat Dir. Schanovsky, Vertreter der Presse, des Kommandos u. der Fa. Rosenbauer ein Kranrüstfahrzeug übergeben..    Hierbei handelt es sich um ein Kranrüstfahrzeug auf Steyr Diesel 586g, mit dem Kennzeichen O-35.698 (Erst. Zul. am 28.11.1960) , Baujahr 1959, mit Kran System Heger . Geräten wie, Porto Power, Greifzug, Winden, Schweißgerät, Scheinwerfer usw.  . Die Seilwinde ist noch nicht montiert. HBM Haider wird die KHD Mannschaft am Wagen einschulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02.06.1970

Abgemeldet wurde nach vielen erfolgreichen Brandeinsätzen am 02.Juni 1970 jene Tankspritze (Tanklöschfahrzeug) Die am 11.Juli 1946 vor dem Feuerwehrdepot am Stadtplatz, vom Ortskommandanten der Freiw. Stadt-Feuerwehr Steyr, Herrn Keller, in Anwesenheit des Herrn Bürgermeister Steinbrecher und anderer städtischer Funktionäre vorgeführt wurde. Der Tankspritzenwagen ein Opel-Blitz- Fabrikat, wurde in den Tagen der Zusammenbruches völlig abmontiert am Autofriedhof aufgefunden, von den Mitgliedern der Feuerwehr zusammengeschleppt und in den Steyr-Werken entgegenkommenderweise wieder instandgesetzt, der Wassertank fasste 2500 Liter.

 

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