Löschzug 4 Christkindl
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Der Löschzug 4 Christkindl befindet sich im Westen der Stadt Steyr. Unser Einsatzgebiet erstreckt sich von der weltbekannten Wallfahrtskirche Christkindl, über die Christkindlsiedlung, Hofergraben, Schlühslmayrsiedlung und Unterhimmel bis zu der Zusammenmündung vom Teufelsbach in den Steyrfluss. Bei Brandeinsätzen im Stadtgebiet werden immer zwei Löschzüge gemeinsam alarmiert, so unterstützen wir auch die Löschzüge 1 und 2 südlich der gedachten Linie Wolfernstraße - Seitenstettner Straße. Mit der Teleskopmastbühne werden wir auch immer wieder im gesamten Stadtgebiet sowie in unseren Nachbargemeinden eingesetzt.

Der Löschzug Christkindl hat derzeit vier Fahrzeuge, die im Feuerwehrhaus Aschacher Straße 45 stationiert sind. Dieses Feuerwehrhaus wurde 2015 erbaut und am 21.08.2015 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die beste technische Ausrüstung kann den Feuerwehrmann bei seiner Tätigkeit nur unterstützen, nie aber ersetzen. Um die Hilfe am Nächsten möglichst effizient sichern zu können, ist eine schlagkräftige Mannschaft nötig. Daher ist auch unser Löschzug immer auf der Suche nach engagierten Mädchen, Buben, Frauen und Männern, die bereit sind ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.

Mannschaftsstärke
Gesamt: 71 Mann
Davon Aktive: 52 Mann
Davon Einsatzberechtigte *) 4 Mann
Davon Reservisten: 13 Mann
Davon Jungfeuerwehrmänner: 2 Mann
Beurlaubt 0 Mann
Die Bezeichnung "Mann" für die Mannschaftsstärke wird in diesem Kontext für Frauen und Männer verwendet.
*) Einsatzberechtigte sind Kameradinnen und Kameraden von anderen Feuerwehren die berechtigt sind, auch bei der FF-Steyr bei Einsätzen mitzuarbeiten, weil sie in Steyr z.B. ihren Arbeitsplatz haben.
Ennsleite: Brandeinsatz auf der Ennsleite: Dramatische Menschenrettung in den Nachtstunden In der Nacht auf den 3. Mai wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Steyr unsanft aus dem Schlaf gerissen. Um 02:15 Uhr schrillten die Pager: Gemeldeter Wohnungsbrand im Stadtteil Ennsleite. Bereits bei der Anfahrtv der ersten Fahrzeuge war die Ernsthaftigkeit der Lage durch die weithin sichtbare Rauchsäule und den Feuerschein erkennbar. Lage beim Eintreffen: „Personen an Fenstern“ Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs bot sich den Einsatzkräften eine kritische Lage. Eine Wohnung im Erdgeschoss stand bereits in Vollbrand, Flammen schlugen aus dem Fenster. Besonders dramatisch: Da das Treppenhaus bereits massiv verraucht war, saßen mehrere Bewohner in den darüberliegenden Stockwerken fest. Sie standen an den Fenstern und riefen um Hilfe – der Fluchtweg war ihnen bereits vollständig abgeschnitten. Unverzüglich wurde ein umfassender Rettungsangriff gestartet. Während mehrere Atemschutztrupps der Löschzüge 1, 4 und 5 zur Menschenrettung ins Gebäude vordrangen, wurde im Außenbereich die Teleskopmastbühne (TMB) in Stellung gebracht. In einer koordinierten Aktion konnten insgesamt 15 Personen gerettet werden: Ein Teil wurde mittels Fluchtfiltermasken sicher durch das verrauchte Stiegenhaus ins Freie geführt. Parallel dazu erfolgte die Evakuierung mehrerer Personen über die TMB direkt von den Fensterbrüstungen. Der Mieter der Brandwohnung konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig ins Freie retten. Er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus geflogen. Die restlichen 14 Bewohner wurden am Sammelplatz vom Roten Kreuz und dem Kriseninterventionsteam in Empfang genommen und betreut. Der eigentliche Brandherd in der Küche konnte durch einen gezielten Innenangriff unter schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden, wodurch ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert wurde. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Objekt mittels Hochleistungslüftern druckbelüftet und mit der Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester kontrolliert. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar und wird von der Polizei ermittelt. Die Freiwillige Feuerwehr Steyr stand mit den Löschzügen 1, 4, 5 sowie dem Technischen Zug und zahlreichen Fahrzeugen für ca. 2 Stunden im Einsatz. Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die professionelle Zusammenarbeit, durch die in dieser Nacht Schlimmeres verhindert werden konnte.
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