Am Montag, dem 29. Juni 2026, besuchte der Abgeordnete zum Oö. Landtag Michael Gruber im Rahmen eines Sicherheitstages gemeinsam mit Vizebürgermeister Dr. Helmut Zöttl und Gemeinderat Patrick Breitwieser die Freiwillige Feuerwehr Steyr.
Die Freiwillige Feuerwehr Steyr steht jederzeit für einen offenen Austausch zur Verfügung und informiert Interessierte über ihre vielfältigen Aufgaben und Kompetenzen.
Zu Beginn wurden in der Bezirkswarnzentrale allgemeine Informationen präsentiert, darunter die Anzahl der Mitglieder, die Ausstattung, das Stützpunktwesen und der Katastrophenschutz. Anschließend wurde das Einsatzgebiet vorgestellt. Dieses ist sehr unterschiedlich strukturiert und reicht von ländlich geprägten Bereichen im Westen und Norden von Steyr bis hin zu dicht verbauten und teilweise mittelalterlich geprägten Bereichen im Stadtzentrum. Hinzu kommen besondere Einsatzschwerpunkte wie Industriebetriebe und das Landeskrankenhaus.
Auch die Lage der Stadt an den Flüssen Enns und Steyr wurde thematisiert. Diese teilen das Stadtgebiet in drei große Bereiche. Daraus ergibt sich die Gliederung der Freiwilligen Feuerwehr Steyr in fünf Löschzüge, den Technischen Zug sowie den Wasserzug. Besonders bei Hochwasserkatastrophen hat sich diese dezentrale Struktur in der Vergangenheit als strategischer Vorteil erwiesen, um der Bevölkerung rasch Hilfe leisten zu können.
Im Anschluss besuchten die politischen Vertreter den Technischen Zug. Dort wurden die verfügbaren Fahrzeuge und Gerätschaften vorgestellt und erläutert. Präsentiert wurde unter anderem das Kranfahrzeug mit einer maximalen Hubkraft von 50 Tonnen. Dieses Fahrzeug ist ein Stützpunktfahrzeug des oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes. Es wird von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Steyr betrieben und kommt auch überregional zum Einsatz.
Den Abschluss bildete ein Besuch beim Wasserzug. Auch dort wurden die verschiedenen Aufgabenbereiche und Ausrüstungen vorgestellt. Dazu zählen die Suche nach vermissten Personen, die Rettung von Tieren, das Ausbringen von Ölsperren sowie die Bergung von Gegenständen aus den Flüssen Enns und Steyr.
Mit diesem Besuch konnte ein umfassender Überblick über die Kompetenzen sowie die technischen Voraussetzungen vermittelt werden, die notwendig sind, um die Bevölkerung von Steyr und Oberösterreich bestmöglich zu schützen und zu unterstützen.
Fotorechte: LAbg. Michael Gruber